Faszination Dolomiten
Touristen, die eine Bergtour in das Bergmassiv von Pale di San Martino unternehmen, werden in ein faszinierendes Gebiet vordringen.
Es handelt sich dabei um ein atemberaubendes Bergplateau, welches ausschließlich aus grauem Felsgestein besteht und sich über eine Fläche von fünfzig Quadratkilometern erstreckt und sich in einer Höhe von ungefähr 2600 Metern befindet.
Dieses Areal ist umgeben von hohen Gipfeln, die jeden Blick auf das Plateau unmöglich machen.
Wenn man einen Blick auf diese Geröllebene werfen möchte, muss sich bis zum Rand begeben. Eine solche Bergtour kann man entweder nur zu Fuß bewältigen oder man wählt eine der Aufstiegsanlagen (Colverde und Rosetta).
Ist man am Ziel angekommen, wird man feststellen, dass das Plateau nicht eben ist sondern mit zahlreichen Mulden, Spalten, Vorsprüngen und Dolinen unterteilt wird.
Diese beeindruckende Landschaft wurde im Jahr 1967 zum Naturreservat erklärt und anschließend an den Naturschutzpark Paneveggio - Pale di San Martino angeschlossen.
Vor vielen Millionen Jahren war diese Ebene eine Lagune, die sich in einem Atoll befand.
wartet man auf den Sonnenuntergang, sieht man, wie die Farbe der ehemaligen Korallen zurückkehrt. Die pale verfärben sich dann in ein wunderschönes rot.
Touristen sind bei der Palagruppe von dem faszinierenden Naturschauspiel beeindruckt, welches unvergesslich bleiben wird.
Dominierende Farbe in den Dolomiten ist die Farbe hellgrau, die von den Bergmassiven herrührt.
Wenn man den Sonnenaufgang in dieser Gegend erlebt, wird man mit einem freudigen Rosaroten überrascht und am Abend mit einem beeindruckenden dunkelorangen beim Sonnenuntergang verabschiedet.
Der Vezzana (3192 m) und der Cimon de la Pala (3194) sind die höchsten Berggipfel der Region, die schon weitem mit ihren weiß bedeckten Kuppen grüßen.
Eine Touristenattraktion war das Altopiano schon von je her.
Man könnte das Gebiet mit der Landschaft auf dem Mond vergleichen, die schon seit dem 19. Jahrhundert Touristen in ihren Bann zieht.
Auch der Fradusta-Gletscher, welcher sich auf dem Hochplateau der Pale erstreckt, hat das gleiche Schicksal wie die Gletscher in den Alpen.
Auch er ist durch ansteigende Temperaturen auf dem Rückzug.
Aus diesem Grund werden der Zustand und die Entwicklung des Gletschers ständig erkundet und überwacht.
